Foto: Julia Schümann

Systemische Aufstellungsarbeit

Seit 1992 arbeite ich leidenschaftlich gerne mit (systemischer) Aufstellungsarbeit.

Bert Hellinger hat mich damals tief beeindruckt und ich bin für die (relativ) wenigen Begegnungen mit ihm sehr dankbar. Er ist im September 2019 verstorben.

Bahnbrechend für mich als OE’ler alter Schule war sicher das Seminar, welches Michael Wingenfeld und ich 1994 mit ihm veranstalten durften. Wir haben es überschrieben mit „Systematische Organisations-Beratung“ (so nannte ich meine erste Freiberuflichkeit) als einen Begriff, welcher schon längst nicht mehr Avantgarde ist – damals aber schon.


Systemaufstellungen sind als körperorientiertes Verfahren in besonderer Weise geeignet, Interaktionssysteme im Raum zu verdeutlichen und die Dynamiken eines Beziehungsgefüges sichtbar – und auf eine nachhaltige Art und Weise – auch bearbeitbar zu machen.

Meine Spezialität war seitdem die Anwendung, Weiterentwicklung von und Ausbildung zu Systemaufstellungen in vielseitigen Beratungskontexten. Viele Jahre auch in vielfältigen workshops.

Überwiegend natürlich (für einen Wirtschaftswissenschaftler, ich wollte trotz mannigfaltiger Fortbildungen nie Therapeut sein) zu Fragen im beruflichen Kontext: in der Persönlichkeits- Entwicklung, in der Weiterbildung und im Kontext „Architektur“.


Zudem dort, wo es um persönliche und familiäre Fragen geht: dort arbeite ich ebenso mit Familienaufstellung (vereinfachend, wenn man das dann so nennen will) sowie – im sogenannten Strukturebenen-Wechsel –  in Coaching und der Beratung von Familienunternehmen. Seit 2009 auch zu persönlichen Themen in der Freitags-Gruppe mit meiner Frau, Kirsten Siefer.


Seit 2003 stehen meine intensive (heute überwiegende) künstlerische Betätigung und die Aufstellungsarbeit in einer synergetischen Wechselwirkung.

Das betrifft die Entwicklung von Farbsymbolen (welche ich als Ressourcen oder „Herausforderungen“ nutze) ebenso wie die Entwicklung meiner „Pappkameraden“ (als sogenannte Bodenanker). Inzwischen werden letztere fast häufiger von meiner Frau in der Einzelarbeit ihrer Praxis eingesetzt als von mir. Vielleicht lernen Sie diese ja auch mal kennen, in der Ausbildung zeige ich gerne den professionellen Umgang damit…


Im Kontext „Architektur“ ging es in meiner Beratungspraxis (früher) vor allem um den „work-flow“ – im Sinne einer Neuordnung von Raumnutzung mit verbesserten Wahrnehmungs- und Kommunikationsmöglichkeiten im Organisationsalltag. Aber auch um Unterstützung von Architekten und Bauherren bei Neuplanung/ Neubau in den Leistungsstufen 1 bis 3.

Natürlich gibt es dazu auch Themen oder Fragen, welche heute in der Workshopreihe „Sich der Bewegung stellen“ sehr gut aufgehoben sind. Auch das gäbe „Stoff“ für das Lernen von Teilnehmer/inne/n und für die Ausbildung von Menschen, welche Aufstellungsarbeit lernen wollen.

Einzelfragen im Kontext „Architektur/ Immobilienwirtschaft/ Raumgestaltung“können (als Gast) gerne auch im von mir gegründeten AK „Aufstellungsarbeit und Architektur“ (der DGfS-Regionalgruppe NRW) behandelt werden.

Wir befassen uns dort zudem immer wieder auch mit allgemeineren Fragen der Raum-Gestaltung und künstlerischen Vorhaben.

Bitte fragen Sie mich an, ob ein Platz als Gast frei ist.


Für Neugierige und eher „visuell Veranlagte“: Im Shop gibt es 2 DVDs mit Workshops von mir sowie zusammen mit meiner Frau Kirsten:

  • „Farbräume – Lösungsräume – Führungsräume“ (Aufstellung mit Kunst)
  • „Die Lösung ist für Beide“ (Paaraufstellung, doppelt verdeckte Aufstellung)

Mein Portfolio: auch bei XING