Foto: Julia Schümann Kunst ThS

Klienten und Methoden

„Das Leben rauscht vorbei!“
(Untertitel des oben abgebildeten Werkes aus der Werkreihe „Männer sind einfach!“)

Meine Beratung-Philosophie:

Ich empfehle heute gerne Kolleg/inn/en, welche mit ähnlichen Haltungen und Präferenzen wie ich arbeiten. Daher im Folgenden einige Hinweise auf meine „Philosophie der Beratung“.

Wir arbeiten betont mit Fokussierung auf das Wesentliche mit wenigen, konzentrierten Terminen in überschaubarem Zeitraum. Es mangelt häufig nicht an „Wissen“ – eher an Bescheidenheit, Stille und Zeit. Beratung an sich erfordert eher wenig „Zeit“. Sie ist selbst eher eine Ressource und zieht sich zurück, sobald sie nicht mehr gebraucht wird.

Als Ressource des Führungsalltages benötigt sie vielmehr Zeit in ihrer Langzeitwirkung: sie gibt die Anstöße zur Entwicklung neuen Verhaltens, veränderter Kommunikation und zum Einüben neu gewonnener Haltungen.

Klienten:

Meine Beratungserfahrung bezieht sich auf Selbständige – vom Freiberufler, Handwerksmeister, Einzelselbständigen – und ihre (angestellten) Führungskräfte. Neben den Inhaberunternehmern waren das auch Gesellschafter und Führungskräfte von inhabergeführten (Familien-) Unternehmen.

Meine Kunden waren typische „Mittelständler“: vom Kleinbetrieb mit 6-stelligem Umsatz bis zu weltweit agierende Unternehmen mit über 10.000 Mitarbeitern und Milliardenumsatz.
Darunter auch potentielle Nachfolger und neue Mitglieder der Firmenleitungen, welche sich auf zukünftige Rollen vorbereiteten oder deren Übernahme mit mehr Klarheit, Autorität und Selbstverständnis ausgestalten wollten als bis dahin.

Mein besonderes Interesse gilt immer noch auch der neuen Generation der „Unternehmerkinder“, also potentiellen Nachfolger/innen oder Gesellschafter/innen.

Methoden:

Manchmal fehlte es nur an „Mut“ oder an „Klarheit“, um den nächsten Schritt weiter zu gehen. Daher finde ich in der Beratung wichtig, bei den Lösungen möglichst wenig zu stören (eher schon bei der De-Konstruktion von „Problemen“).

Im Coaching und zum Teil auch in der Beratung von „Familienunternehmen“ sind Business-Aufstellungen zur Erarbeitung individueller und kollektiver Lösungen oft ein probates Mittel. Vor allem auch, weil sie in der Raum-Simulation Anschauungsmaterial präsentieren.

In familien- und persönlichkeitsinduzierten Konflikten waren auch Formate mit anderen Hintergründen, wie „Familienaufstellung“, „LIP“, „Tao“ oder die Arbeit mit Farbsymbolen angezeigt. Das gebe ich gerne in der Workshopreihe „Sich der Bewegung stellen“ weiter. In Anwendung sowie im Lehren für Lernbegierige.

Settings:

Beratungsinterventionen sollten niederfrequent sein, mit zeitlichen Abständen von 4- 6 Wochen bis hin zu 3- 6 Monaten.

Letzthin hat Beratung zum Ziel, die Selbstorganisations-Fähigkeiten von Menschen, Rollenträgern und Organisationen zu stärken.

Ich arbeitete dabei in Einzelsettings, mit Partner/inne/n, mit Geschäftsleitungsteams oder mit Gesellschafterkreisen.

Und natürlich waren die workshop-Angebote früher eher lösungs-orientierte Beratung als Fortbildung.

Sich als Berater also gewissermassen auch überflüssig zu machen.

Vielleicht hört sich das für Sie (als Berater/in) nach einem schlechten Geschäftsmodell an. – Das mag vielleicht sogar sein. Jedoch: Die Zufriedenen kamen – manchmal nach Jahren – wieder – oder wiesen anderen den Weg.

An alle, die es angeht: Danke für Ihr Vertrauen!

Mein Portfolio: auch bei XING