Foto: Julia Schümann

Foto: Julia Schümann

Projekte

Projekte haben etwas temporäres, vorübergehendes. Sie sind geplant, bewusst „endlich“, ohne dass mit ihrem „Ziel“ bereits ein „Ende“ bestimmt oder festgelegt sein muss. Sie können dann auch neu aufgelegt oder durch Anschlussprojekte fortgeführt werden. Projekte entstehen in Kontexten und durch ihre – zeitliche, budgetbezogene oder zielbezogene Strukturiertheit sind sie auch bewusst in einer Arbeitsstruktur konnotiert.

Manches braucht sorgfältige Planung, Disziplin und Durchhaltevermögen – wie etwa das Häutungs-Projekt 2005, „52 Wochenschichten“, wo ich über ein ganzes Jahr eine Werkgruppe aufgebaut habe (für Sammler: im Archiv einsehbar). Hier ein paar Abbildungen dazu (aus der damaligen Website „2mal2hochX.de):


Mit dem Umzug nach Leichlingen war verbunden, dass ich einen Teil meiner Kunstmaterialien und Werke draußen lagern musste. Beim Auspacken etwa 4 Jahre später musste ich feststellen, dass eine Vielzahl der Werke – vor allem der „Häutungen“ einen Wasserschaden erlitten hatten. So habe ich dann aus die „Not“ gewendet, indem ich daraus ein eigenes „Projekt“ machte: daraus stammen die (aufgearbeiteten) Fragmente: erstmalig in 2014 als „Häutungen To Go“ ausgestellt.


Andere Projekte entstehen z.B. in einem funktionalen Kontext, wie bei dem Modellbau-Ensemble  „Neusiedler 1:87„, welches eine „Lücke“ füllt, die anlässlich eines Bauschadens entstanden war.

Oder wenn sie (chaostheoretisch) als „fraktale Elemente“ bereits vorhandene Gestaltung aufnehmen, wie die „translucent 3030“ im Raumteiler  des „showrooms“ mit Bezug zu den in den Fächern der Bar im Hintergrund verbrachten Kalenderdrucken von M. Rothko


Natürlich kann man Beteiligungen an Gemeinschaftsausstellungen insbesondere dann als „Projekt“ ansehen, wenn sie eigens dafür ein Werk hervorbringen, wie die Objekte zu den Jahresthemen im „Sinneswald“.

Mehr dazu in Ausstellung aktuell bzw. in Ausstellungs-Historie.


Vorschau

Wie viele Künstler interessiert mich auch Fotographie. Viele Fotos drehen sich dabei um Architektur bzw. Raumgestaltung. Zudem gibt es eine Vorliebe für die Abbildung von Wirklichkeit, wie sie mit dem Auge eines Malers entstehen. Dem will ich weiter auf den Grund gehen. U.a. indem ich Fotoarbeiten in einen Kontext zu Malerei stelle.

Das zu projektieren, fehlt derzeit noch die Zeit. Eine ähnliche Arbeitsstruktur wie bei den „Wochenschichten“ im Projekt (2005) böte sich dabei ebenso an, wie das dazu gehörende „sponsership“ und die Aktualisierung über das Netz bzw. die Sozialen Medien… Mal schauen, wann es soweit ist.

Foto ThS Pr2017
Foto ThS Pr2017
Foto ThS Pr2017
Foto ThS Pr2017
Foto ThS Pr2017
Foto ThS Pr2017

 

 

 

 

 

 

 

Mein Portfolio: auch bei XING