Foto: Julia Schümann

Foto: Julia Schümann

Objekte

Mit „Objekten“ bezeichne ich Werke, welche als Plastiken/ skulpturale Arbeiten erkennbar sind. Einige davon sind von mir vor der Bemalung geformt, andere eher auf der Rohform bemalt.

Sicher könnte man einige Malereien auch als „skulptural“ bezeichnen, wo die Malerei an sich als „Körper“ aus einem Bildraum hervortritt.

Primär verstehe ich mich dennoch als „Maler“…

Einige von den Objekten – wie z.B. die Farbresonanzsäulen – sind im Raum „installationsfähig“, zum Ensemble zusammengestellt (oder gewinnen im Zusammenspiel eine eigene „Gestalt“).  Manche sind „raumgreifend“: sie benötigen daher ein wenig mehr Platz als „stehende“ bzw. „ruhende“ Objekte.

Farbenspiel

Diesen Serien gemeinsam ist das Material (Aluminium) sowie die Farbpalette in 19 Farben. Zum einen die Arbeiten mit Rechtecksrohren (Fries 600 x 50 cm aus 16 Stangen 200 cm sowie 36 Stangen 50 cm in 2 Ebenen zuzüglich 4 Grundplatten mit jeweils 4 Farbfeldern) sowie („Farbenspiel 49“: 49 x 49 cm aus 49 „Stangen“ in 8 Ebenen).

Zum anderen Steelen aus 200 cm langen Viereckrohren mit quadratischem Querschnitt auf einer quadratischen Grundplatte aus Edelstahl. Und dazu wie eine Reflexion die Farbenspiel-Kästen (welche dann endgültig die 2-dimensionale „Malerei“ durch die Schichtung ins dreidimensionale machen…

Foto: ThS/ FS-Steele Nr.1 (2017)
Foto: ThS/ FS-Steele Nr.1 (2017)

Foto: ThS/ FS-Steele Nr.1 (2017)

Erntedank

Eine Serie aus feinpointiert bemalten Pinseln, welche für Anstrich und Malerei nicht mehr zu brauchen waren.

 

Foto: ThS "Erntedank"/ Ausschnitt (2017)
Foto: ThS „Erntedank“/ Ausschnitt (2017)

dreaming

artist dreaming paintings, mit Entlehnung aus der aborigines-art der Australischen Ureinwohner, besteht in einer malerischen Haltung/ Position.

So folgt der Farbauftrag bei der Bemalungen flacher Harthölzer den Faserlinien (Maserungen) des Holzes (Robinie, Kirsche, Eiche).

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Bei den Rohholz-Skulpturen wird das (nach dem Sägen) unbehandelte Holz – ebenfalls der Maserung folgend – in den (dreidimensionalen) Ebenen des Rohlings mit Farbstreifen angelegt, danach alles mit einer hellen Lasur übermalt. Und schließlich wird an den Übergängen („Grenzen“) zwischen den Flächen die ursprüngliche Farbe nochmals in einem schmalen Streifen angelegt.

 

 

Bei den Keramikfiguren werden die Objekte in organisch „fliessende“ Flächen aufgeteilt, deren „Grenzen“ (oder Übergänge) mit einer hell punktierten Linie markiert ist.

Zwei Serien von weihnachtlichen Keramikfiguren wurde so dabei in dem Bemühen frei gestaltet, die vorgegebene (fertige) Form zu unterstützen:

Foto: ThS "dreaming santa" (2017)
Foto: ThS „dreaming santa“ (2017)

gender talk

Serie von 5 (fertiggestellt 2016) sowie 5 weiteren (zur Bemalung bereit):

Foto: ThS "gender talk" (2016) Rohteile
Foto: ThS „gender talk“ (2016) Rohteile
Foto: ThS "gender talk" (2016) Vorarbeiten Serie 2/ Hängung Ausstellung 2016
Foto: ThS „gender talk“ (2016) Vorarbeiten Serie 2/ Hängung Ausstellung 2016

Kunst-Tempel

Von seiner Entstehung her an die „paperworks“ angelehnt, da auch aus einer Werbepostkarte (allerdings zu einem Seminarprogramm) stammend. Andererseits ein eigenständiges Objekt mit einer eigenständigen Bemalung. Was außen drauf steht – und bereits in einem ersten Signet des Atelierhauses abgebildet war – steht auch innen drin…

Foto: ThS "Kunsttempel" (2016)
Foto: ThS „Kunsttempel“ (2016)

Grosse Säule

Das wichtigste dieser Objekte stellt sicherlich die „Große Säule“ dar (2003 in einem Zeitraum von ungefähr 8 Monaten gebaut und bemalt), welche in 2 Teilen in unserem Haus aufgebaut ist.

Der untere Teil steht (raumübergreifend, da bis in die Büroetage sich erstreckend) im Seminarraum Nr.7.

Der andere Teil „schwebt“ scheinbar in der Eingangshalle des Hauses Nr.9 über dem Besucher:

Foto: Weiler Fotografie
Foto: Uwe Weiler „Große Säule“ (2003)/ Oberer Teil

Ursprünglich in einem Stadthaus über 3 Etagen aufgebaut, konnte man mit der Treppenführung um die Säule herum aufsteigen, so dass sich der Betrachter in der 3. Etage „auf Augenhöhe“ mit dem Löwenkopf befand…

Sonnenkranz u. Co.

Hier finden Sie hier einige Beispiele von (bemalten) Skulpturen aus Pappe, Metallteilen, Kunststoffen, Pappmaché und Gips:

 

Thomas Siefer Kleiner Sonnenkranz. 2004.
Thomas Siefer
Kleiner Sonnenkranz. 2004.
Foto: Julia Schümann "Farbresosanzsäulen" 2005
Foto: Julia Schümann
„Farbresosanzsäulen“ 2005
Foto: Thomas Siefer "Elch 2" 2008
Foto: Thomas Siefer
„Elch 2“ 2008

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Mehr siehe auch bei: „Einblicke“ sowie unter „art aktuell

 

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